*~Hilfe in Bus & Bahn~*


Methoden in Bus-und Bahn

Unter dem Punkt „Methoden“ habe ich erwähnt, dass ich versuchen möchte Euch darzustellen, wie ich mich in Angstsituationen verhalte oder mich versuche zu verhalten.

An erster Stelle steht dann... die Angst erst gar nicht hochkommen zu lassen.

Das gelingt mir am Besten wenn ich mich bewusst ablenke. Meine Ausführungen beziehe ich hier grössten Teils auf Bahn-, Bus- und Autofahrten. Es versteht sich von selbst, dass ich diese Methoden auch in allen anderen Situationen anwende.

Die Angst erst gar nicht hochkommen lassen

Die Angst nicht hochkommen lassen, das beginnt schon zu hause. Da beginnen ja auch schon die Gedanken…“was ist wenn ich gleich in die Bahn steige?“, „wird die Panik wieder in mir hochkommen?“
Diese Gedanken sind auch bei mir heute noch vorhanden.
Wenn ich merke, dass dieser „Gedankenwirrwarr“ wieder da ist, dann versuche ich mich zu beruhigen, in dem ich andere Dinge tue, um diesen Gedankengang zu unterbrechen.

Negative durch positive Gedanken ersetzen

An schöne Ereignisse zu denken gibt mir wieder ein positives Gefühl. Besonders sind es die positiven Erfahrungen die ich mit „durch gestandenen Angstsituationen“ erlebt habe.
Bsp.: „Letzte Woche ist der Zug sogar 10 Min. auf der Strecke stehen geblieben und du hast es geschafft ruhig zu bleiben, dann wirst du es heute auch schaffen!“ Wenn ich an der Haltestelle angekommen bin, dann wird die Nervosität meist wieder grösser. Es ist so als hätte ich ein Engelchen und ein Teufelchen auf meinen Schultern sitzen.

Engelchen: „Denke dran, du hast es schon geschafft, trau dich, warte ab was auf dich zukommt, kneife nicht!“
Teufelchen: „Och nö, heute gings dir echt gut, das soll auch so bleiben, fahr doch lieber mit dem Taxi, kann man ja mal machen!“
Engelchen: Nein, du bist über dich enttäuscht wenn du jetzt nicht fährst, ausserdem tut es deinem Geldbeutel nicht gut!“ Fahr` mit der Bahn es wird dir nichts passieren!“

Mein Engelchen ist dann zumindest was die meisten meiner Angstsituationen angeht stärker. ;-)“

Vor der Situation ist es immer schlimmer

Schon häufiger habe ich festgestellt, dass es mir vor einer solchen Situation schlechter geht, als in der Situation selbst! Daran versuche ich mich dann auch immer zu erinnern!
Wenn ich einmal in der Bahn selbst sitze, dann ist es als hätte ich mich jetzt damit abgefunden, dass ich einmal drin sitze. Statt mich in schlimme Gedanken hineinzuversetzen, versuche ich mein Methodenköfferchen
J auszupacken.

Ich hatte schon mal von meinen Notizbuch gesprochen, welches ich immer bei mir trage. Das was ich dort hinein schreibe, möchte ich mal als „kleine Hausaufgabe“ bezeichnen. Ich denke mir meist vorher schon aus, worüber ich während der Fahrt nachdenken möchte.
Z.B. „Die schönsten Erlebnisse in meinem Leben.“ Es können auch spontane Gedanken sein.


Sätze die ich während Bahnfahrten aufgeschrieben habe:

-Was andere können kann ich auch!
-Bahn fahren ist nur von Vorteil, da ich schnell von einem Ort zum anderen komme.
-Nicht jeder Tag muss ein super Tag sein, man darf auch schlechte haben!
-Wenn ich zurückblicke, dann habe ich schon viele schöne Dinge erlebt, die ich auf andere
Art und Weise wieder erleben möchte.
-Es gibt so wunderbare Menschen um mich herum die für mich da sind.
-Ich merke, dass die Konfrontation mich stärkt!
-Die positiven Erlebnisse bringen mich meinem Ziel immer ein Stückchen näher!
-Man muss ständig darauf bedacht sein, die positiven Dinge aufs Neue zu erkennen.
-Lass dich nicht unterkriegen!
-Es ist schön wieder träumen zu können.
-Ich habe gemerkt, dass man ständig darauf bedacht sein muss, sein Leben neu zu
überdenken.
-Ich schenke mir wieder mehr Vertrauen.
-Die Liebe ist das was mich stärkt.
-Veränderungen sind schön, da sie neuen Schwung ins Leben bringen.
usw.

 

© Sunny S. 2002








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